COMMANDERIE SAINTE-MARIE - IM BRAUNSCHWEIGER LAND


Gott zum Gruße

Liebe Besucher,

herzlich willkommen bei der Commanderie
Sainte-Marie, des Höchsten und Militärischen Ordens der Ritter von Salomon im Braunschweiger Land.

Wir danken für Ihr Interesse und wünschen Ihnen einige wertvolle Erkenntnisse durch die Informationen auf diesen Seiten.

Ihr

Frère Manfred Johannes

"Der Orden verliert niemals seinen Namen und hört niemals auf zu bestehen.
Wo immer drei Templer beisammen sind, sind sie verpflichtet, den Orden aufrecht zu erhalten."


Tempelritterinformationen

Liebe Besucher, Freunde, Brüder und Schwestern im Herrn,

dies ist das offizielle Organ der Commanderie Sainte-Marie, des Tempelritterordens ORDRE SUPREME ET MILITAIRE DES CHEVALIERS DE SALOMON, GRAND PRIEURE DE FRANCE im deutschen Sprachraum. Als "Mutterhaus" des Ordens in Deutschland, sind wir somit auch die erste und beste Kontaktstelle für alle Interessenten an einer Mitgliedschaft, oder für bereits bestehende Gemeinschaften, die sich uns anschließen möchten. Auf seriöse Anfragen geben wir gerne Auskunft über das notwendige Prozedere und unterstützen nach allen Kräften beim Aufbau weiterer Komtureien mit dem korrekten Know-how.

Wir verstehen uns im besten Sinne auch gerade heute als Teil der PAUPERES COMMILITONES CHRISTI, also der Armen Ritterschaft Christi. Das bedeutet für uns Freiheit und Stärke durch Verzicht auf das Streben nach materiellen Gütern und persönlichem Ansehen. Das heißt: Das was wir tun, tun wir richtig - also zur Ehre unseres Schöpfers und nicht für uns. Denn alleine das macht uns im "Kampf" mutig, wild und unerschrocken wie die Löwen und in unserem Glauben sanft und liebevoll wie die Lämmer. Im übrigen ist das das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zu den anderen "Templervereinen", denen es vor allem um die "Veredelung des eigenen Prestiges" geht.

Wir sind keine Reenactment-Gruppe, obwohl uns "Living History" sehr wichtig ist und wir sind auch keine verdeckte Freimaurerloge. Wichtig: Wir verurteilen keine anderen Menschen und ihre Interessen, denn wir sind keinesfalls deren Richter und maßen uns dies ganz bestimmt nicht an. Auch wir finden Mittelaltermärkte, Lagerleben und Burgenbelebung spannend und freuen uns über die erfolgreiche Erleuchtung von spirituell suchenden Menschen. Aber zum einen glorifizieren wir niemals die Tötung anderer Menschen auf den blutigen Schlachtfeldern der Vergangenheit, und zum anderen sind für die führenden christlichen Kirchen (römisch-katholische, protestantische, orthodoxe und anglikanische) die Systeme der Freimaurerei mit der christlichen Lehre absolut unvereinbar.

Wir pflegen weltweite internationale Beziehungen und lassen Sie durch diese Website gerne ein wenig daran teilhaben. Auf diesen Seiten haben Sie die Möglichkeit, sich über aktuelle Gegebenheiten und Vorkommnisse zu informieren, die die "Leute vom Tempel" im Braunschweiger Land und andernorts beschäftigen. Wir berichten über Historie und Spiritualität der Tempelritter, aber auch über unsere aktuellen Projekte.

Wir wenden uns hier explizit an Interessenten und Freunde des Tempelritterordens und freuen uns sehr auf neue "Mitstreiter" die sich und ihre ureigensten Fähigkeiten mit einbringen können.

Wünschenswert wären auch Beiträge zu dem einen oder anderen Thema von Ihnen, die an dieser Stelle gerne behandelt werden. Dies gilt auch für sonstige Fragen und Anregungen. So kann hier nach und nach eine interaktive Plattform entstehen. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail - wir freuen uns darauf.

VIVE DIEU SAINT AMOUR

in Jesus et Maria

Ihr Frère Manfred Johannes

Deutsche Provinzmeister

Frater Gerhard
~1227~1244
Frater Johannes
~1251
Frater Widukind
~1262 ~1272/79
Frater Wildgraf Friedrich
~1287 - 1292
~1294 - 1297
Frater Friedrich von Nigrip
~1297 - 1301
~1302 - 1303
~1303 - 1312
~1304 - 1312



Kontakt zum O.S.M.C.S.

COMMANDERIE SAINTE-MARIE
IM BRAUNSCHWEIGER LAND

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

c/o
Frère Manfred Johannes Unger
Baumkampsweg 17
D-38553 Wasbuettel

oder
schreiben Sie uns vorerst eine E-Mail:

m
Bitte geben Sie Familiennamen, Vornamen, Anschrift und Telefonnummer an.
Ohne diese Daten werden eingehende Anfragen nicht bearbeitet!

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Jehoshua bar Josef
Jehoshua bar Abbas
"I Templari c`entrano sempre"


Tempelritter in Deutschland

Die Templerprovinz Deutschland und Slavien umfasste ausser dem Königreich Deutschland mit dem Elsass, die Fürstentümer von Polen und die Gebiete der heutigen Republik Tschechien (Mähren und Böhmen) und Österreichs. Noch vor dem Ende des 12. Jahrhunderts gab es Komtureien in Bayern und vor allem aber im Braunschweiger Land in Norddeutschland. Anfangs unterstanden diese Komtureien dem Provinzmeister von Frankreich, beziehungsweise die südlichen Ordenshäuser dem Provinzmeister der Lombardei.

Eine eigene "Ordensprovinz Deutschland" wurde zwischen 1208 (letzte bekannte urkundliche Erwähnung eines 'Provisors' für die deutschen Besitztümer) und 1227 (erstmalige urkundliche Erwähnung eines 'Präzeptors' für die deutschen Besitzungen) ins Leben gerufen. Noch vor 1217 besaß der Orden erste Besitzungen in Pommern, wo Herzog Casimir ihnen sogar seine Staatsgeschäfte anvertraute, während er sich auf dem Weg ins Heilige Land befand. Die 1232 mit einer Schenkung begründete Komturei Quartschen wurde zum Sitz der Unterpräzeptur Pommern, Polen und der neuen Siedlungslande. 1296 wurde eine weitere Unterprovinz gegründet, die das heutige Österreich und Teile Böhmens umfasste. Ob es gegen Ende des 13. Jahrhunderts eine Teilung der Provinz in Süd- und Norddeutschland gab, muss noch vollständig geklärt werden.

Bereits 1184 stellte Friedrich I. Barbarossa die in Jerusalem ansässigen Templer unter seinen Schutz und privilegierte sie. 1223 bestätigte Friedrich II. (1194-1250) diese Privilegien, und die Beziehungen zwischen ihm und dem Orden blieben bis etwa zum Ausbruch des Konflikts zwischen Friedrich I. Barbarossa und dem Papst sehr gut. Doch mit der Exkommunikation Friedrichs wurden die Zeiten für die Templer schwierig, ganz besonders für jene in Italien oder im Heiligen Land.

Eine bedeutende Rolle spielten die deutschen Templer bei der Kolonisation Osteuropas. Sie errichteten neue Dörfer, bevölkerten sie mit deutschen Siedlern und führten neue landwirtschaftliche Methoden ein. Ausserdem besaß der Orden zahlreiche Patronatsrechte. Die Teilnahme der Tempelritter an der Schlacht von Liegnitz 1241 steigerte in Osteuropa noch die Sympathien für den Orden.
Der deutsche König Adolph von Nassau (1292-1298) war ein Freund und Förderer der Templer. Und noch im letzten Jahrzehnt vor der Vernichtung des Ordens, traten zahlreiche Angehörige des deutschen Hochadels in den Orden ein, wie zum Beispiel Otto VI., Markgraf von Brandenburg, oder Herzog Otto von Braunschweig, der im Jahr 1304 Komtur von Süpplingenburg wurde. Soweit uns heute bekannt ist, waren die Beziehungen der Templer in Deutschland zu den Johannitern und dem Deutschen Orden relativ gut, ebenso die Beziehungen zum Klerus, sogar noch während des Prozesses.

Quelle einiger Textpassagen und lesenswerter Recherchefundus: